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Überwachung am Arbeitsplatz – wenn der Mensch zum Trainingsmaterial wird


Es erreicht jetzt die Arbeit selbst: Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp) zeichnet Mausbewegungen, Klicks und Tastatureingaben seiner Mitarbeiter auf. Offiziell, um KI zu trainieren. Faktisch wird menschliches Arbeiten zur Grundlage für Systeme, die es künftig übernehmen sollen.


Hier zeigt sich eine Verschiebung: Geistige Arbeit wird - wie früher die Industrieproduktion - beobachtet, zerlegt und in Daten übersetzt. Der Mensch arbeitet – und gleichzeitig entsteht aus seinem Tun ein Modell, das ihn entlastet oder ersetzt.


Für die Mitarbeiter entsteht ein Spannungsfeld: Fragen nach Datenschutz, Kontrolle und Einfluss bleiben offen. Eine echte Wahl gibt es nicht. In Europa verhindert das Recht solche Eingriffe – anderswo werden sie umgesetzt.


Die Logik ist bekannt: Arbeit wird messbar und optimierbar gemacht. Neu ist, dass nun auch Wissensarbeit vollständig erfasst wird – Denken und Entscheiden werden zu Trainingsmaterial.


Ein Problem? Kein Problem: Wenn wir jetzt lernen, klarer zu verstehen, was wirklich menschlich ist und nicht in Produktionsschritte zerlegt werden und benutzt werden kann:


Der Mensch, dessen Anwesenheit gut tut. Ich liebe ihn.


Das Gefühl, einen neuen Frühlingsmorgen einzuatmen.


Meine einzigartige Biographie, die ich allein schreibe.


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